Das Mittelmeer um Side in der Türkei


Information zum Gewässer

Bericht siehe Urlaubsbericht

Die erste Begegnung mit der Tauchschule war aber nicht überzeugend und entsprach nicht dem gewohnten Standard. Der Tauchlehrer schaute kurz in mein Logbuch und auf meine Tauchkarten. Das ärztliche Attest legte ich freiwillig vor. Die Tauchpreise wurden mir handschriftlich in einen Prospekt geschrieben, und die Zahl hat mich zuerst erschreckt. Ich musste dann noch einmal nachfragen, weil ich das nicht glauben konnte: 30 € für einen Tauchgang! Dann meinte der Tauchlehrer noch, sie hätten nur drei Tauchplätze, die nicht so gut seien für Taucher, die schon viel getaucht hätten; es sei eher etwas zum Lernen und Üben. Er hat auch gegenüber den anderen Tauchern ein realistisches Bild zu den Tauchplätzen vermittelt, wie ich inzwischen sagen kann. Damit unterscheidet er sich erheblich zu den Männern, die am Strand herumlaufen und für andere Tauchschulen werben: diese sprechen von tollen und super Tauchplätzen. Aber der Basisbesitzer von den Profi Divers war in dem Punkt sehr ehrlich und fair. Auch bei späteren Gesprächen erzählte er, dass Side kein so toller Platz zum Tauchen sei und es diesbezüglich nur wenige schöne Ecken am türkischen Mittelmeer gäbe. Ich denke, die Tauchschule verdient ihr Geld mehr mit der Ausbildung und weniger mit erfahrenen Tauchern.

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Ich wurde mit meiner Ausrüstung von der Tauchschule mit einem VW Bus abgeholt. Nach der Ankunft an der Tauchschule packte ich meine Ausrüstung aus und begann meine Ausrüstung herzurichten. Leider verlor mein System Luft, und ich zerlegte meine ersten Stufen und wechselte die O-Ringe, ohne Erfolg. Ich fuhr nicht - wie geplant - mit der 9:00 Uhr-Gruppe raus und schaffte es dann, für12 Uhr die Ausrüstung fertig zu haben. Der Grund für den Pressluftverlust war aber die Flasche und nicht mein System. Die Tauchschule fährt mit maximal 5 Tauchern raus, und diese werden von zwei Tauchlehrern begleitet. Das ist ein sehr gutes Verhältnis. Wir mussten unsere Ausrüstung zum Wasser tragen und dann zum Zodiak ziehen. Dort wurde es dann ins Schiff gehoben. Nach der Ausrüstung gingen wir an Bord. Nachdem alle im Boot waren, fuhren wir einige Minuten zum Tauchplatz. Am Tauchplatz angekommen, machten wir uns zum Tauchen fertig. Dann ging es rückwärts ins Wasser, und die Gruppe sammelte sich am Seil. Dann ging es runter auf 7 m, und es begann ein 45-minütiger Tauchgang durch eine triste Unterwasserlandschaft. Während des Tauchgangs wurden Fische mit Eiern angefüttert. Die Unterwasserlandschaft  war keine besondere Pracht, sondern eine eher trostlose Landschaft mit wenig Bewuchs und nichts Besonderem. Leider versagte meine Digitalkamera, und es gibt keine Bilder, aber das ist auch kein echter Verlust. Nach 45 Minuten ging es am Seil wieder an die Oberfläche. Oben wurde die Ausrüstung abgelegt und wieder ins Zodiak gehoben, und wir gingen dann an Bord. Nach wenigen Kilometern Rückfahrt gelangten wir wieder an den Strand, dort warf man wieder die Ausrüstung raus. Wir schleppten unsere Ausrüstung durchs Wasser und über den Strand zur Tauchschule. Dort reinigte ich alles und wurde dann zum Hotel gefahren.

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Ich bin zur Tauchschule gegangen. Ich habe mich dann an der Basis ausgeruht und später meine Tauchausrüstung gerichtet. Nach einem Briefing durch den Tauchlehrer ging es bei sehr stürmischer See durch die Wellen zum Zodiak. Nach ca. 10 Minuten Fahrt kamen wir am Tauchplatz an. Dort richteten wir uns für den Tauchgang her, und es ging ab ins Wasser. Wir tauchten an einer Leine ab. Ich bekam beim Abtauchen schon Probleme mit dem Druckausgleich. Ich tauchte auf und dann neu ab und kam bis auf 8 m runter, aber ok war das mit dem Ohr nicht. Ich tauchte wieder auf und dann wieder noch langsamer ab. Leider bekam ich vor dem Grund den Druckausgleich wieder nicht richtig hin und tauchte wieder auf. Dann erfolgte der letzte Versuch, und auch dieser endete in ca. 10 m mit einem fehlgeschlagenen Druckausgleich. Bei meinen Versuchen des Druckausgleiches wurde ich immer von einem der beiden Tauchlehrer begleitet. Ich tauchte dann in den hohen Wellen wieder auf und stieg ins Zodiak ein. Auch dabei half mir der Tauchlehrer. Leider verlor ich dabei jedoch meine Unterwasserkamera. Als ich wieder im Zodiak war, bekam ich etwas Kopfschmerzen, und dann wurde mir doch schlecht. Nach weiteren 45 Minuten tauchten die anderen aus, und die beiden Tauchlehrer suchten alleine noch nach meiner Kamera. Danke, die beiden waren hilfsbereit. Nachdem alle im Zodiak waren, ging es zurück zur Tauchschule. Dort sprangen wir ins Wasser, und unsere Ausrüstung wurde ins Wasser geworfen und alles zur Basis geschleppt. Dort wurde alles gereinigt und wieder gerichtet.


Kartenmaterial zum Gewässer

 

Bilder vom Gewässer