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Amateur-, Zeitschlitz- und Betriebsfunk

Amateurfunk (Startseite AFU)

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Um die Funkgerät herum

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Pactor, APRS, RPR ... mit dem Pactor Controller

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Der Pactor Controller PTC-II
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APRS Betrieb über Alpha

APRS

APRS
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APRS mit Alan 78 Plus und OT+
APRS mit IC-703 und OT+
APRS Digi 29.250 MHz FM 1k2
APRS Digi Portabel / Ersatz
APRS Wetterstationen
APRS mit dem TH-D7
APRS via PSK31 und dem OT+
APRS UKW FM 144.800 MHz
APRS mit Bosch KF 163
APRS mit eMap und TH-D7
APRS mit AE550 und OT+
APRS mit FT-2010 und OT+
APRS der OpenTracker +
APRS Bake DK0MA
APRS DIGI RX144,850 TX144,800
APRS Eine Reise an die Nordsee
APRS Voerkundung von Curacao
APRS Bauprojekt XS054USB
APRS mit dem Handy
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Mit Funkfreunden

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DOK R20 Aktivität 2007
DOK R20 Aktivität 2008
Contest Juli 2008 von der Alb
Fuchsjagd L20 Mai 2009
DOK R20 Aktivität EME Sommer 2009
Contest Juli 2009 von der Alb
Contest September 2009 in Duisburg
DOK R20 Aktivit September 2009
Contest Juli 2010 von der Alb
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QSO´s und QSL`äts

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  Amateurfunk 
 

Über mich:

Name:    Dirk Purwin

QRV:     seit November 2006 (Call DO7DP)

QTH:     Meerbusch (Deutschland) bei Düsseldorf im Rheinland    

Locator:  JO31IH

DOK:     DARC R20 OV Meerbusch

Aktivitäten im Amateurfunk:

UKW, KW, APRS, PSK31, Olivia, Pactor, RTTY, SSTV, JT-65A und Packet Radio

Vom CB-Funker zum Funkamateur oder: der Weg zu DO7DP

Angefangen hat alles 'mal Mitte der 80er Jahre. Damals war ich Schüler und lebte noch im Hause meiner Eltern. Von meinen ersten Ersparnissen kaufte ich mir damals eine Stabo M12 mit 12 Kanälen AM. Das gebrauchte Gerät stand im Wochenblatt für kleines Geld. Ebay gab es zu jener Zeit noch nicht, und einen PC bzw. C64 mit Modem hatten auch nur die wenigsten im Hause stehen!

Eine Stabo M12 Stratofon, ist aber nicht mein erstes Funkgerät sondern eines was ich mir später aus Nostalgie für 1 € bei EBay gekauft habe.


Zum Funkgerät gab es ein kleines Netzteil und eine DV 27. Ich wusste damals nicht, dass schon sehr viele Funker 40 Kanäle FM hatten und nur noch wenige in AM funkten. Da wir aber nahe der BAB A 2 lebten, war auf Kanal 9 AM immer etwas los.

Mein Vater bohrte mir ein Loch vom Dachboden in mein Kinderzimmer. Ein verzinktes Rohr wurde so auf dem Dachboden aufgebaut. Nun schaute das Ende des Rohres ein Stück aus dem Dach heraus! Meine erste "Antenne" - juhu ! :-). Mein Vater baute mit mir dann noch einen Adapter für den DV-Fuß (dieser war ja für Autohalterungen gedacht, da die ganze Antenne ja eigentlich für ein Kfz war), und auf diesen wurde dann die DV 27 montiert. Die Verlötung und das Einmessen des Gerätes übernahm ein Arbeitskollege meines Vaters, Franz (DF4AK) Er war Funkamateur und wusste viel über das Thema. Ich habe viel von ihm lernen dürfen.

Mein Elternhaus

Auf dem Dach kann man noch die Haube für das Antennenrohr erkennen.

Leider merkte ich schnell, dass ich mit dem Stabo M12 nicht mehr auf der Höhe der Zeit war. Zum Glück stand die Antenne, und der war es ja egal, welches Funkgerät an ihr betrieben wurde. Ebenso bemerkte ich auch, dass die Reichweite nicht die beste war. Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass es an der 500m Watt-Ausgangsleistung liegen muss. Mit der Zeit waren auch immer weniger CB-Funker in AM zu hören. Schulkollegen hatten damals schon Kaisers usw. mit FM und 4 Watt-Ausgangsleitung. In der Schule konnte ich nur weiter zuhören, wenn meine Mitschüler stolz über ihre neuen Reichweiten berichteten und über die vielen Funker, mit denen sie Kontakte hatten. Das war damals sehr frustrierend für mich!

LKW Kanal 9 - Bei Stau war immer besonders viel auf der QRG los!


Mein Zwillingsbruder Jörg hatte damals eine Stereoanlage gekauft. Diese war jedoch ständig defekt, und irgendwann wurde das Geschäft gewandelt, und er kaufte sich dafür 2 Handfunkgeräte von DNT HF3 mit 2 Watt FM und 3 Kanälen. Auf den FM-Kanälen war natürlich wesentlich mehr los; dafür waren jedoch die Antennen sehr schlecht. Wenn wir jemanden hörten, rannten wir auf den
Berg im Ort und versuchten, eine Funkverbindung aufzubauen: unsere Art, Sport zu treiben :-)! Heute erinnere ich mich noch an viele missglückte Versuche; so fuhren wir auch sehr oft mit dem Rad los, um dem "Ziel" näherkommen zu können, aber auch das nutzte oft genug wenig. Aus heutiger Sicht hatte ich zu damaliger Zeit kein gutes Wissen rund um das Thema Funken. Mir wurde
auch viel Unsinn von sog. "Funkexperten" erzählt. Vieles habe ich damals auch einfach nicht verstanden, und so habe ich erstmal das Interesse am selbigen Thema verloren.

DNT HF-12/3 FM mit 2 Watt, ist aber nicht mein erstes Handfunkgerät sondern eines was ich mir später aus Nostalgie für 1 € bei EBay gekauft habe.

Blick auf den Harl vor Bad Eilsen

Blick runter nach Bad Eilsen vom Berg bei meinem Elternhaus in Heeßen

Blick auf die Weserberglandkette in Richtung Steinbergen

Fernsehturm von Porta Westfalica

Klippenturm

Bad Eilsen

Das Kraftwerk Lahde


Mit meinem ersten Auto (ein goldener Golf I) erwachte der CB-Funker wieder in mir, und ich habe das erste CB-Funkgerät in mein Auto eingebaut bekommen. Eine Stabo Magnum mit 4 Watt und 40 Kanälen FM. Das muss im Jahre 1992 gewesen sein, aber damals war der CB-Funk schon so gut wie ausgestorben. Oft waren nur Betrunkene zu hören, niveaulose Gespräche und Monologe über die immer gleichen Themen ... sehr frustrierend für mich.

Meine alte gute Stabo Magnum mit 40 Kanälen FM und 12 AM und das mit 4 bzw. 0,5 Watt


Ende der 90er Jahre zogen wir von zu Hause aus. Mittlerweile hatte ich mir über entsprechende Literatur sehr viel Wissen rund um das Thema angeeignet, und auch von der Technik an sich verstand ich nun mehr. Wir (Jörg und ich) lebten auf einem alten Bauernhof und haben uns dort einen 18 m-Mast aufgebaut. Auf diesen kam ein Beam mit Rotor und kurze Zeit später kaufte ich mir eine President George. Mit einer Tastenkombination gelangte sie in den AM- und FM Nahbereich und ebenso in den SSB-Bereich, was immer das auch war. Es war cool, und wir erlangten super Reichweiten, gerade auf den oberen Bändern. SSB war damals im CB-Funk noch komplett verboten und die oberen Bänder auch kein CB-Funkbereich. Sicherlich war das Funken in diesen Bereichen nicht ganz "legal", aber die Sehnsucht nach der Ferne war doch um einiges größer
als die Angst, erwischt zu werden. Manchmal erreichten wir die USA und dann am nächsten Tag sogar Japan und dann wieder Wochen lang niemanden. Irgendwann fand ich heraus, dass es mitunter auch an der Uhrzeit lag, wann das Band besser aufging.

Meine President Gorge


Zwischenzeitlich hatten wir dann zum Beam noch einen Rundstrahler am Mast montiert. Auf dem Rundstrahler machten wir FM mit einer Albrecht AE 6080, quasi für die lokalen Runden. An der zweiten Antenne hing eine DNT mit 1k2 Modem und einem 386er mit einer DOS Digi Software. Über uns konnte man sich von Hannover Richtung OWL verbinden lassen. Über Packet Radio kam ich auch recht weit, aber das dauerte alles sehr lange, und irgendwann kam ein Scanner PC1000 ins
Haus. Über eine extra NOAA -Antenne wurden nun Wetterbilder via PC empfangen und einfach nur mitgeschrieben. Später kauften wir uns von Stabo noch 2 Handfunkgeräte, aber doll war die Reichweite mit der kurzen Antenne auch nicht. Der SSB-Betrieb auf 11 m wurde uns bald doch zu „heiß“, und wir haben es lieber sein gelassen. Nach dem Kauf einer PA gab es in der Nachbarschaft
komische Störungen und Nachfragen, ob das an uns liegen könnte. Wir verneinten das selbstverständlich :-)). Wir machten ja nur 4 Watt FM, und die verursachen keine Störungen in diesem Umfang. Dass der Beam mit 100 Watt gespeist wurde und einiges an dB Gewinn machte, erzählten wir nicht. Dazu kam, dass wir an Reichweite verloren haben. Die Gründe dafür sind mir inzwischen klar; damals habe ich das noch nicht ganz verstanden.

Meine AE-6090

Unser TNC Modem für Packet 1k2 auf 11 m in FM, der Schaltschrank mit dem alten PC und Netzteilen ist inzwischen verschrottet worden

Unser ICOM IC-PCR1000 als RX

Stabo xh 8082 mit 80 Kanälen FM und 12 AM bei 4 bzw. 0,5 Watt

PA für 10 und 11 m Band, waren im CB Funk verboten und wurden doch zu 1000enden in DL und der Welt verkauft.


Irgendwann gab es dann LPD auf 433 MHz (70 cm) mit 10 mWatt Sendeleistung. Beruflich baute ich gerade ein Datenfunknetz für dieses Band auf. Wir überbrückten so viele Kilometer und das sicher. Zum Teil wurden die Daten öfter geroutet. Im Laufe der Zeit wurden immer neue Verbindungen aufgebaut. Ich kaufte mir ein LPD-Funkgerät - es war das DNT UHF69. Jörg kaufte sich auch eines und wir konnten zusammen funken.

DNT UHF 69 mit 10 mWatt bzw . später ca. 700 mWatt


Im Internet fand man schnell Empfehlungen zur Leistungssteigerung auf mehrere hundert mWatt. Meiner Meinung nach hatte ich damals 700 mWatt. Da die Antenne verklebt auf einer SMA -Buchse saß, war diese schnell demontiert und dafür ein Kabel montiert. An dieses Kabel baute ich eine Richtantenne und einen Rundstrahler. Mit dem Rundstrahler am Mast konnte ich viele Sender von drahtlosen Kopfhörern und Babyphones empfangen und habe so die Nachbarschaft "ausspioniert". Da wurden Ehestreitigkeiten über das Babyphone übertragen, oder ich empfing Funksignale eines Nachbarn, der sich gerade nicht jugendfreie Filme über den Funkkopfhörer anhörte ... :-)


Mit den LPD-Geräten und den Yagi-Antennen waren weite Verbindungen möglich und das in guter Qualität. Gerade vom Berg in Goldbeck in die Norddeutsche Tiefebene waren die Leistungen sehr gut. Ich denke, aus dem Grund waren dort auch immer wieder Contest-Stationen. Ich kaufte mir dann einen Kenwood TM-G707 mit UHF und VHF, habe diesen aber aus Angst nur als Empfänger genutzt und mich nie an eine Aussendung 'rangetraut. Die Gründe waren neben der Angst vor der Post auch die höheren Leistungen und dass ich nicht gewusst hätte, wie ich mich unter den Amateurfunkern hätte verhalten sollen. Über dem CB-Band waren wir ja alle illegale Funker. Mir ein Rufzeichen auszudenken fand ich zu dreist. Im ISM-Bereich bei 433 MHz wäre ich mit dem Gerät auch aufgefallen.

Mein Kenwood TM-G707, der erst nach vielen Jahren mal senden durfte, dafür dann aber mit einem richtigen Funkamateur und keinem Schwarzfunker

Weitere Geräte die wir uns in der Zeit gekauft haben

Scanner von Alinco


Von 1998 bis 2000 machte ich meinen Meister. Ich zog von Schaumburg-Lippe ins Rheinland nach Meerbusch. Hier ließ ich das Funken für einige Zeit ruhen - die neue Arbeitsstelle beanspruchte mich sehr, und Jörg und ich haben den Tauchsport für uns entdeckt. Beruflich fand ich dann aber schnell wieder Berührungspunkte zum Funk. Zum einen baute ich ein neues Datenfunknetz auf und zum anderen für Sprechfunk eine neue Betriebsfunkfrequenz.

Im Jahre 2006 begann ich dann einen Vorbereitungskurs für die E-Klasse (DO-Rufzeichen) beim OV R09 "OV Neandertal". Mein Ausbilder war Gregor DD2GB (danke für deine tatkräftige Unterstützung). Ende 2006 bestand ich dann die Prüfung in Mülheim an der Ruhr. Nun war ich quasi offizieller Funkamateur :-)! Noch am selben Tag bekam ich in Köln mein Rufzeichen zugeteilt und konnte gleich QRV sein. Ich war im Rahmen der Ausbildung schon als DN in der Luft gewesen, aber nun war es natürlich etwas anderes. Das TM-G707 war schnell im Auto eingebaut und eine Antenne montiert. Ich war recht schnell mobil QRV und konnte auf UHF und VHF arbeiten und die ersten Verbindungen arbeiten. Im Dezember machte Jörg dann noch seine DO-Lizenz in München; das war seine letzte Chance, die Lizenz noch nach der alten Prüfungsverordnung zu machen. Ich war mit ihm zusammen bei der Prüfung, und wir konnten dann gleich gemeinsam die ersten QSOs in Bayern und Baden-Württemberg fahren. Ich war erst viel portabel QRV und viel mobil in den UKW Bändern. Anfang 2007 kaufte ich mir einen gebrauchten Kenwood TS-50 mit AT-50 und war nun auch auf der KW QRV. Leider klappte das mit den SSB QSOs nicht so gut. Dann wurde ich Mitglied im OV R20 "OV Meerbusch" und damit im DARC.

mein Kenwood TS-50 mit AT-50

Nach den ersten QSOs druckte ich meine ersten QSL-Karten aus und schnitt sie von Hand zurecht. Heute kaufe ich sie mir lieber bei Elly QSL (HAPPYQSL für gute und günstige QSL Karten).

Im OV lernte ich viele nette Menschen kennen, vor allem mit Paul DG8JA habe ich immer viel gemacht. Mein erstes Interface baute ich aber mit Dieter DL6RR dem OVV vom DOK P31 "OV Ermstal". Er hat mir viel erklärt und mir noch mehr zum Thema PSK und Co mit auf den Weg gegeben. Nach einem Urlaub auf der Alb war mein erstes Interface fertig und lief am TS-50 sehr gut. Nun war es passiert: ich hatte diesen „PSK-Virus“ in meinem Blut.

Mein erstes Interface

Ich war nun fast jede Nacht in PSK auf 80 m QRV und am Tage, wenn 10 m und 15 m aufgingen, war ich dort zu finden. Leider war das nur selten der Fall und damit auch echter DX über mehr als 1.000 kaum möglich. Aber wenn es dann nach PY, CX usw. ging, war es das Beste, was passieren konnte und alle Mühen sowie die vielen Stunden des Wartens vergessen. Am Anfang habe ich noch mit HRD und PSK31 gearbeitet. Ausprobiert habe ich noch viele Programme. Später habe ich nur noch mit HRD und dem DM780 gefunkt. Ich kaufte mir dann mit Jörg einen TS-2000 von Kenwood bei Thiecom in Bremen. Dann wurde dafür ein Interface aufgebaut, nun aber mit Paul zusammen im Rheinland (auch an dieser Stelle meinen Dank an dich, Paul). Für mein Auto kaufte ich mir einen FT-897 und konnte nun auch aus dem Auto KW machen. Das Funkgerät kam da aber nie richtig zum Einsatz, KW beim Autofahren ist nicht wirklich toll, wie ich finde. Irgendwann stieß ich auf den Begriff APRS und kaufte mir einen TH-D7 aus dem Hause Kenwood. Daran baute ich mir eine GPS Mouse und war schnell auch in APRS QRV. Mit der Zeit baute ich mehrere Anlagen für meinen PKW - mal mit einem KF-163 oder AE520 und einen OT+.

TS-2000 mit FT-897

Mein TS-2000

Mein FT-897 mit FC-30

FT-897 mit AT-897 von LDG

TH-D7 in meinem Vectra

Die GPS-Mouse

Dann wurde der erste Digi aufgebaut. Es war ein Pentium I ohne Festplatte mit 32 MB Arbeitsspeicher und einem Diskettenlaufwerk. Auf dem Rechner lief das berühmte DIGINED unter DOS. Es wurde von einer Diskette samt Betriebssystem geladen und lief dann super. Bei den Einstellungen hatte mir Burkhard DK5JG geholfen (Dank nach Düsseldorf an dieser Stelle). Als Modem / TNC lief ein Ham Minimodem aus dem Hause Albrecht aus meiner Jugend- und CB-Funkerzeit. Unter XP habe ich es nie ans Laufen bekommen, aber unter Linux und DOS lief es noch immer super. Als TRX diente mir eine Alinco Clirfox. Als Antenne montierte ich eine alte Betriebsfunkantenne aus dem Hause Katrein. Nach einer längeren Testphase unter meinem Rufzeichen wurde DB0OTV erweitert, und der Digi zog unter das Dach des ATV-Relais. Der Digi lief nun offiziell 24 Stunden am Tag unter dem Call DB0OTV-2. Parallel bauten immer mehr OMs Digis für APRS auf und immer mehr OMs waren ORV. Nach einiger Zeit verschwanden auch wieder viele aus dem APRS-Netz. Ich baute den Digi dann auf einen TNC2 mit UIDIGI um, als Fill in Digi. Dafür nutze ich das alte Funkgerät weiter und konnte auf den PC mit seinem hohen Stromverbrauch verzichten.

Der erste APRS Digi

Der TRX von DB0OTV-2, damals noch DO7DP-2

Mini-Modem aus CB Funkzeiten

Der APRS Digi mit TNC und UIDIGI als Software

Nachdem der Digi dann fertig war und gut lief - einen Dank für die Hilfe mit dem EEProm noch an Stefan DO1ESZ an dieser Stelle - , wurde das Projekt Wetterstation DB0OTV angegangen. Dafür nutzte ich erst eine WS 2300 Wetterstation von Havywether mit einem Pentium III und UIView mit UI Weather als Software. Leider stürzte UIView regelmäßig nach wenigen Tag ab, und ich musste oft zur Wetterstation; der Digi ist nie ausgefallen. Daraufhin tauschte ich den PC gegen einen OT2m aus, und nun lief alles störungsfrei. Ich muss wohl zugeben, dass die Aktion nicht sofort lief und ich dann aber durch Bodo von Jaeger-edv die nötige Unterstützung bekam. Letzten Endes funktionierte doch alles, lief alles; DB0OTV-6 QRV funktionierte, und damit konnten alle auf der Welt die aktuellen Wetterdaten aus Meerbusch sehen und das Ganze sogar graphisch dargestellt.

OT2m mit Kenwood 2m TRX und WX Station WS2300

Ich kaufte mir im Laufe der ersten Jahre doch einige Funkgeräte und trennte mich dann zum Teil von einigen in der nachfolgenden Zeit auch wieder - aus den verschiedensten Gründen. Ich verfolgte einige Projekte, und zum Teil wurden die Gerätschaften nach erfolgreicher Umsetzung dann wieder weiterverkauft. Wie sagt der gute Paul immer: „ ... geht und funktioniert und ist damit uninteressant“, so sind wir wohl. Ich habe noch einiges mit PR gemacht, aber schnell erkannt, dass da wohl die Zeiten vorbei sind und das Internet inzwischen auch viel mehr leistet. Die Leidenschaft zu APRS aus der der Familie der PR-Betriebsarten ist aber geblieben. Wenn ihr meine Seite 'mal durchstöbert, werdet ihr auf viele meiner Bastelprojekte stoßen und diese finden.

Was mir immer viel Spaß gemacht hat, waren die Aktivitäten mit R20 "OV Meerbusch" und die gemeinsamen Aktionen wie Contest, Funkaktivierungen usw. Wir sind zwar nur eine kleine Gruppe, aber es war immer nett, fröhlich, lehrreich - und gutes Essen gab es auch. DK0MA hat dann auch mehrere Contest von der Schwäbischen Alb mitgemacht. Danke an das Contestteam mit Thomas DO5OD und Jörg DO3JP DOK OV P31 "OV Ermstal"

Ich entdeckte dann doch schnell meine Liebe zu PSK und Co auf der Kurzen Wellen und war da auch recht aktiv in den digitalen Betriebsarten. Ich machte Funkbetrieb im Urlaub, z. B. aus SM 5, als ich bei Tanja und Dirk zu Besuch war, aber auch vom Campingplatz am Bodensee aus dem Zelt heraus. Aus SM5 habe ich mit Thomas DO5OD einige interessante Versuche mit wenig Leistung gemacht. Das Rauschen auf 80 m war bei S0 und der Dipol sehr gut, trotz 100 m-Kabel gelangen Verbindungen mit 5 Watt am TS-2000. Damals habe ich es zum erstenmal bereut, dass die Sendeleistung nicht noch weiter 'runterzudrehen war. Aber mit 5 Watt war in PSK und Oliva ein perfektes QSO möglich. An so einer Antenne macht QRP Sinn und Spaß; darum habe ich nun auch einen IC-703.

Mein IC-703 für QRP mit Akku und abgesetztem Bedienteil

Unvergessen ist auch eine meiner PA-Touren zum Dxen auf 20 m und 40 m. Was macht ein cleverer DOler aus DL, der 'mal wieder neue Verbindungen machen will und DX-Verbindungen? Er fährt mal schnell über die niederländische Grenze, eine Antenne im Auto, das niederländische Amateurfunkgesetz und ein Funkgerät dabei. Das habe ich einige Male so gemacht. Einmal habe ich in Venlo an einer Straße auf einer Art Rastplatz meinen Mini-Dipol ausgebaut und mit dem FT-897 (unter 25 Watt) und meinem Laptop Betrieb gemacht. Mein Plan war eigentlich, einen einsamen Ort zu finden, aber es waren alle Grenzübergänge gesperrt. Die Umwege sieht man auch im APRS. So bin ich dann in Venlo gelandet. Auf einmal hörte ich eine Sirene, und ein Polizeiauto mit Blaulicht näherte sich mir mit hoher Geschwindigkeit. Zwei Polizisten sprangen aus dem Wagen und riefen etwas von Spionage, Internet und Banken. Ich fuhr mein QSO weiter und sendete der Gegenstation noch 73 und die Verabschiedung.

Nach einer fast einstündigen Diskussion verstanden dann die Polizisten, dass ich keine WLAN-Netze ausspionieren wollte. Ich versuchte, einem der Polizisten dann Fernschreiben und PSK zu erklären. Er war aber mehr an den Daten aus meinem Laptop interessiert, und als ich ihm dann erklärte, dass ich eine Funkverbindung mit Russland hatte, war alles vorbei, und es ging richtig los. Er studierte das niederländische Amateurfunkgesetz, und ich musste ihm die Frequenzen zeigen, die eingestellte Sendeleistung usw. Leider hatte ich nur eine beglaubigte Kopie meiner Lizenz dabei, und diese wollten sie nicht akzeptieren.

So wurde ich dann mit Polizeieskorte zur Grenze begleitet und erhielt einen Platzverweis für Venlo und das Wochenende. Später merkte ich dann, dass ich mein APRS nicht ausgeschaltete hatte. Irgendwann hörte ich dann in DL Paul DG8JA mich rufen, und er fragte, warum ich so seltsam gefahren sei. Nach dem ganzen Ärger bin ich dann wohl total verkehrt gefahren, und die anderen OMs wunderten sich sehr. Als ich ihnen die Geschichte erzählte, haben alle gelacht und meinten, ich sollte mal aufstocken, dann müsste das nicht sein.

Siehe für Bilder aus dem APRS Netz hier!

Einige Zeit, nachdem ich gerade Funkamateur geworden war, trat Julia in mein Leben, und ich glaube, sie war das erste „Opfer“ meines Hobbys. Am Anfang brachte ich zu unseren Treffen lieber keine Funkgeräte mit. Nachdem wir dann aber zusammen waren, wurde das doch immer öfter der Fall. Bald war mindestens ein Funkgerät auf jeder Wanderung (SOTA) von uns mit dabei. Offiziell zwar als Notrufsender, falls etwas passieren würde, aber im Grunde auch für andere Dinge. Leider ist man auf vielen Bergen wirklich für keine Mobilfunknetze erreichbar. Neben dem TRX war auch immer ein Logbuch mit im Rucksack von mir. Ich kann mich noch an einige nette Verbindungen mit meinem Handfunkgerät im Urlaub erinnern. Gerade im Schwarzwald gelangen mir weite Verbindungen auf UKW. Ich schaffe es vom Schwarzwald bis zu Relais in NRW mit 5 Watt.

DO7DP/P im Schwarzwald


DO7DP/M im Harz QRV

Ich weiß, dass Julia oft sehr tapfer mit meinem Hobby umgegangen ist, und im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich in dem Punkt oft mehr Funkamateur war als Partner. Aber Julia baute irgendwann mit mir und auch Paul zusammen Antennen auf, baute am Digi mit und brachte sich doch sehr ein und unterstützte mich doch in vielem bei diesem Hobby.

Julia an DB0OTV

Julia baut eine Yagi für DK0MA zusammen.

Ich glaube, Dinge wie APRS fand sie auch cool und wusste diese auch bald sinnvoll zu nutzen. Sie machte dann auch als DN7DP einige QSOs in PSK. Besonders erinnere ich mich an einen Abend, an welchem sie dann auf einmal OZ gearbeitet hat und mir Dänemark damals noch unter den DXCC fehlte. Heute würde ich Julia wohl nicht gleich vom Funkgerät weg begleiten und schnell alle Daten auf mich und meine Call umschalten; damals war ich da anders. Gut, heute habe ich OZ ja schon auf KW und UKW gearbeitet, einmal auf 2 m SSB sogar von der Schwäbischen Alb im Contest. Naja, aber man ist ja auch ehrgeizig als Funkamateur. Julia war auch immer eine sehr gute Schriftführerin auf unseren Touren. Ich habe gefunkt, und Julia hat das Logbuch geschrieben während der Fahrt. Im Urlaub mit Julia habe ich so manche Stunde auf dem Balkon zugebracht und da meine QSOs gefahren. Die schönsten Verbindungen mit Julia habe ich aber im Schwarzwald gemacht und erlebt, wenn wir mit Tina durch die Natur gezogen sind und ich in den Pausen QRV war. Aber keine Sorge - es gab pro Tag immer nur eine bestimmte Anzahl an QSOs, und das war auch sehr gut so, denn sonst hätte ich wohl ständig gefunkt.

Inzwischen funke ich nicht mehr in diesem Ausmaß; das war wohl eine Phase in meinem Funkerleben. Je länger ich die Lizenz habe, um so lockerer sehe ich vieles. Das Löten und Basteln ist inzwischen wichtiger geworden und hat mehr Zeit in Anspruch genommen.

Ich machte auch Workshops in DOK P31 "OV Ermstal" und DOK L20 "OV Duisburg Rheinhausen, um das eine oder andere Projekt fertigzustellen. Ich fand es immer toll, nicht nur alleine vor der Lötstation zu sitzen und auch 'mal mit anderen zusammen etwas zu bauen. Bei den Bauprojekten war immer Manfred DH7ML dabei. Bei gemeinsamen Treffen lernt man auch immer sehr viel von den anderen OMs in der Gruppe, und jeder hat andere Erfahrungen gemacht.

(Fortsetzung folgt)